Mils war nicht nur eine Nummer zu groß

Konnte Götzens zum Saisonauftakt den „Silz Bulls“ noch ein Bein stellen, erwies sich der zweite große Titelkandidat Mils als mindestens eine Nummer zu groß. Gegen sowohl spielerisch als auch eisläuferisch haushoch überlegene „Unicorns“ setzte es ein bitteres 0:16-Heimdebakel. „Über dieses Spiel braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Mils war nicht nur eine Nummer zu groß, sondern drei. Die haben in dieser Liga eigentlich nichts verloren. Die spielen außer Konkurrenz. Da wird keine Mannschaft eine wirkliche Chance haben“, fehlt Götzens-Headcoach Manuel Weichselbraun ein Stück weit das Verständnis, warum die „Unicorns“ nicht eine Liga höher um Punkte und Tore kämpfen. „Das ist zwar nicht meine Baustelle, geht mich auch nichts an. Aber solche Spiele können doch niemandem eine Freude bereiten. Weder einem selbst und erst recht nicht den Gegnern.“

Bezeichnend für die Überlegenheit der Gäste war das erste Powerplay für Götzens. Selbst in Überzahl schafften es Wolfram & Co. nicht, die Scheibe in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen oder nur ansatzweise gefährlich zu werden. Im Gegenteil: Christian Csics gelang in Minute sieben ein Shorthander zum zwischenzeitlichen 0:2. „Als Trainer kannst du in so einem Spiel nur tatenlos zusehen und bist am Schluss froh, dass es endlich zu Ende ist“, wollte der Götzens-Coach gar nicht weiter in die Analyse gehen. „Weil ich auch nicht wüsste, was ich meiner Mannschaft vorwerfen könnte.“ Den Humor verlor Weichselbraun trotz der Klatsche nicht. „Das einzige Positive ist: Die anderen Mannschaften müssen auch noch gegen Mils spielen.“

Götzens – Mils 0:16 (0:5, 0:6, 0:5). Strafminuten: 37:41. Schüsse auf`s Tor: 11:39.

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