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Start der Rückrunde

TV Rottenburg, da war doch was? Das Cup-Aus in der ersten Runde des DVV-Pokals schmerzt immer noch. Die unerwartete Niederlage zu Saisonbeginn hatten die AlpenVolleys nicht auf dem Plan. Dass aber Rottenburg eine starke Mannschaft hat, haben sie in den letzten drei Partien der Hinrunde gezeigt. Mit Siegen zuhause gegen Frankfurt und Giesen und auswärts gegen die Netzhoppers Bestensee halten die Rottenburger konsequent am achten Tabellenrang fest.

Nach dem unglaublichen Spiel in der letzten Runde gegen die SVG Lüneburg mit dem Rekordsatz von 50:48 haben die AlpenVolleys viel Selbstvertrauen getankt. Dieser Kraftakt vor heimischen Publikum ging bei den Spielern richtig an die Substanz. Da kam die lange Erholungsphase genau zur rechten Zeit. Alle grippalen Infekte sind auskuriert und alle „Wehwehchen“ weggesteckt. Jetzt geht es in den Endspurt des Grunddurchgangs. Fehler schmerzen hier doppelt.

Eine klare Angelegenheit für die Truppe von Headcoach Stefan Chrtiansky ist das Spiel allerdings nicht. „Die Vorbereitung für die Rückrunde war nicht perfekt. Die Spieler waren leer nach dem letzten Spiel. Drei Spieler waren bei Ihren Nationalteams. Die beiden Australier Jordan Richards und Max Staples haben eine Weltreise hinter sich.“ Beide Spieler waren bei der Olympiaqualifikation in China im Einsatz. Erst seit kurzem kann Stefan Chrtiansky wieder auf den vollen Kader zugreifen.

Morgen um 13:00 Uhr fährt der AlpenVolleys-Tross nach Rottenburg. Mit dabei auch der frischgebackene Vater Dougie Da Silva. Seine Freundin Bettina und er sind seit dem 7. Januar Eltern eines kleinen Jungen mit Namen Matheus. Zum Feiern blieb allerdings nicht viel Zeit.

Mit einem Sieg gegen die Rottenburger könnten die AlpenVolleys ihren dritten Platz festigen und am VfB Friedrichshafen dranbleiben. Bereits nächsten Montag steigt das Derby gegen die WWK Volleys Herrsching in der Bayernwerk Sportarena in Unterhaching.

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