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Der sechste Streich?

Am Sonntag, den 09. Februar, empfangen die Hypo Tirol AlpenVolleys Haching um 17 Uhr die Volleyball Bisons Bühl in der Bayernwerk Sportarena Unterhaching zum dritten Spiel innerhalb einer Woche. Mit dem Aufwind der letzten Wochen soll der sechste Heimsieg in Serie gelingen.

Nach dem Erfolg gegen Eltmann wartet am Sonntag das nächste Spiel gegen einen Verein am Tabellenende. Die Volleyball Bisons Bühl bleiben in dieser Spielzeit trotz namhafter Verstärkungen hinter den eigenen Erwartungen zurück. Ende Januar reagierte das Management und man trennte sich vom bisherigen Headcoach Johan Verstappen, der das Amt erst seit Saisonbeginn innehatte. Bis auf weiteres übernahm der Co-Trainer Alejandro Kolevich die Leitung der Mannschaft. Zwei Niederlagen gegen Frankfurt und Königs Wusterhausen folgte am Mittwoch der erste Sieg im neuen Jahr (3:1 gegen die Helios GRIZZLYS Giesen). Dadurch überholten sie den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf und kletterten auf den zehnten Tabellenrang.

Für die AlpenVolleys war Bühl bisher stets ein gutes Pflaster, von fünf Aufeinandertreffen seit Ligazugehörigkeit konnten vier gewonnen werden. Bis auf die Auswärtspartie im Januar 2018, bei der Zuspieler Danilo Gelinski verletzungsbedingt pausieren musste, verließ die Mannschaft von Stefan Chrtiansky das Feld stets als Sieger. „Es darf uns nicht wieder passieren, dass wir nach einer guten Phase einbrechen. In den letzten Spielen im Grunddurchgang gilt es Konstanz zu zeigen und unsere komfortable Tabellenposition zu behaupten“so Chrtiansky.

Weiter auf seinen ersten Einsatz gedulden muss sich Dmytro Shavrak, der weiterhin auf seine Arbeitsgenehmigung wartet. Nach den ersten Trainings mit der Mannschaft zeigte er sich begeistert von der Qualität der Mannschaft: „Ich freue mich, dass ich Teil dieses Teams sein kann. Ich muss aber noch Einiges nachholen, das letzte Pflichtspiel habe ich im Dezember bestritten.“ Beim Topspiel gegen den VfB Friedrichshafen am Samstag, den 22. Februar, ist wohl mit seinem Debüt zu rechnen.

Nach dem Spiel gegen Bühl bleiben den AlpenVolleys diesmal die Reisestrapazen zurück nach Innsbruck erspart. Bis zum Rückspiel im CEV Cup Achtelfinale am Dienstag, den 11. Februar, das ebenfalls in Unterhaching ausgetragen wird, verbleibt die Mannschaft in der zweiten Heimat in Oberbayern.

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