Im Wohnzimmer war`s diesmal nicht ganz so heimelig

Nach den Wetterkapriolen der letzten Wochen, präsentierte sich Garmisch-Partenkirchen am vergangenen Wochenende von seiner schönsten Seite. Und während sich die Stars von heute auf den Start vorbereiteten, machten es sich die Stars von gestern im Zielraum gemütlich.

Felix Neureuter, frischgebackener zweifacher Vater, bekam von seinen ARD-Kollegen eine Erstausstattung Windeln geschenkt. Maria Höfl-Riesch flanierte derart elegant durch die Mixed-Zone, dass manch Germany-Next-Top-Model-Kandidatin vor Neid erblassen würde. Weniger elegant aber umso sportlicher bahnte sich die von der Kamerafahrt sichtlich erschöpfte Alexandra Meissnitzer den Weg durch die Fans, während das verletzte Abfahrts-Ass Dominik Paris genüsslich an seiner Zigarette zog. Apropos Fans: nicht zu übersehen waren die in grell gelben Anoraks gekleideten Anhänger von Nicole Schmidhofer.

In Sachen Stilbewusstsein hatte der Fanclub von Vorjahressiegerin Stephanie Venier mit seinen weißen und blauen Ski-Jacken allerdings deutlich die Nase vorne. Liegt wohl auch daran, dass die 26-Jährige im Skizirkus liebevoll „Tante Gucci“ genannt wird. Wie auch immer: Grund zu feiern hatten beide Fangruppierungen nach der samstägigen Abfahrt wenig. Schmidhofer war am Ende mit Rang 16 ebenso wenig zufrieden wie die Oberperferin mit Platz zwölf. „Oben war`s noch ganz okay. Aber unten hatte ich einige „Hakler“ drinnen, die mir Zeit gekostet haben.“ Die ernüchternden Ergebnisse änderten allerdings nichts daran, dass sich die beiden Speed-Queens im Anschluss an das Rennen sehr fannah gaben. Venier versuchte sich am Fuße der Kreuzeckbahn gar als Würstlbraterin. Und dies mit durchaus beachtenswertem Erfolg. Röstaromen gehören schließlich zu einer ordentlichen Bratwurst.

Alles andere denn einen Senf fuhren Österreichs Damen beim sonntägigen Super-G zusammen. Schmidhofer musste sich als Zweite Siegerin Corinne Suter lediglich um 0,43 Sekunden geschlagen geben. Venier fehlten als Sechste auch nur 93 Hundertstelsekunden. „Leider hatte ich einen brutalen Fehler. Die Verhältnisse waren aber extrem schwer. Mal war es eisig, dann wieder weich. Aber der Stockerlplatz von der Nici ist nicht nur für sie sondern für uns alle eine Riesenerleichterung.“

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