Woche der Wahrheit in der Tiroler-Liga

Mit dem Kemater Gastspiel in Kundl startet heute nicht nur die erste „englische Woche“ des Jahres, sondern auch jene der Wahrheit. Besonders im Blickfeld, der FC Zirl.

Seit mittlerweile neun Spielen rennen Bergmann & Co. einem „Dreier“ hinterher. Auch unter Neo-Coach Martin Hofbauer – bei dessen Debüt kam Zirl gegen Natters über ein 1:1-Remis nicht hinaus – hält die Sieglos-Serie weiter an. Die Ausbeute aus den letzten neun Spielen – drei von 27 möglichen Punkten – liest sich mehr wie die eines Absteigers, denn eines Aufstiegsanwärters. Deshalb müssen schleunigst Siege her. Das weiß auch Zirls neuer starker Mann. Nach dem Ziel für die „englische Woche“ befragt, antwortet der. „Sechs Punkte. Aber wir wissen, dass es vor allem in Wattens (zerlegte zuletzt Zams mit 9:1, Anmerk.) brutal schwer wird. Aber auch die sind zu knacken.“Vorerst gilt es allerdings die Blockade im Kopf zu knacken. Dort ortet Hofbauer die größten Probleme. „Die Jungs bringen die vorhandenen PS derzeit einfach nicht auf den Boden. Was angesichts neun siegloser Spiele in Folge nicht verwunderlich ist. Da fehlt in gewissen Situationen klarerweise das Selbstvertrauen.“

Ganz anders die Gemütslage auf der anderen Seite des Inns. Die „Blues“ aus Kematen strotzen geradezu so vor Selbstvertrauen. Trainer Markus Schnellrieder hält den Ball dennoch gewohnt flach. „Wir haben bislang gegen Gegner gespielt, gegen die du gewinnen musst, wenn du oben mitreden willst. Und in Wahrheit haben wir nur zwei Zähler mehr gemacht, als im Herbst. Die entscheidenden Spiele kommen erst. Da müssen wir voll da sein.“ Das kann seine Truppe schon heute in Kundl unter Beweis stellen.

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