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Lokalrivalen fusionieren zu SPG

Sie waren in der wegen Corona abgebrochenen Saison noch große Rivalen in der 1. Klasse West. Künftig gehen der USV Oetz und der SK Sautens jedoch einen gemeinsamen Weg. Die beiden Obleute, Roland Falkner aus Oetz und Josef Müller aus Sautens, bestätigen im Gespräch mit sportszene.tirol: „Wir fusionieren und treten künftig als SPG Thurner Oetz/Sautens auf.“

Nach länger laufenden Gesprächen sind sich die Verantwortlichen der beiden Vorderötztaler Vereine einig geworden, dass gemeinsame Anstrengungen in der Zukunft sinnvoller sind. Falkner: „Es geht ja nicht nur um die Kampfmannschaft, für die wir auch eine Reservemannschaft an den Start bringen wollen. Unser größtes Anliegen ist, dass wir vom Kindergartenalter weg alle Nachwuchsteams anbieten können. Es ist ja sinnlos, wenn ein Bub zwei Jahre kickt, dann aber pausieren muss, weil wir für einen Jahrgang gerade zu wenig Nachwuchsspieler haben. Mit Oetz und Sautens gemeinsam werden wir die Sache stemmen.“

Anpassungsprobleme wird es kaum geben, da sich die Kinder untereinander kennen, gehen sie doch spätestens im Hauptschulalter auch zur selben Schule. „Es steht außer Zweifel, dass wir uns nach einer Fusion mit der ganzen Nachwuchsarbeit viel leichter tun“, sagt Müller.

Und Falkner wartet mit einem Vergleich auf: „Die Kirchtürme zwischen den beiden Orte sind zusammengegangen. Wir haben ja in Oetz und Sautens auch den gleichen Pfarrer. Da wird es wohl möglich sein, dass wir auch im Fußball gemeinsame Sache machen.“

Ein großer Vorteil für den künftigen Trainingsbetrieb: Es stehen dann drei Fußballplätze zur Verfügung, jener in Sautens auch mit Flutlichtanlage. Die Partien der Kampfmannschaft sollen je zur Hälfte in Oetz und Sautens gespielt werden.

Doch wer hat künftig als Trainer das sportliche Sagen bei der SPG Thurner Oetz/Sautens? Falkner: „Wir gehen Schritt für Schritt. Jetzt müssen einmal alle organisatorische Dinge klären, bei denen wir auf einem guten Weg sind. Danach werden wir schauen, wer für welche Mannschaft als Trainer in Frage kommt.“

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