„And the Teekanne goes to…“

Die Teekanne macht nicht nur den Tee, sondern führt seit 1979 gemeinsam mit dem österreichischen Skiverband auch die Wahl zu Österreichs beliebtesten Skisportler durch. So bekannte Namen wie Annemarie Moser-Pröll, Franz Klammer, Gregor Schlierenzauer, Anna Veith oder Marcel Hirscher trugen sich bislang in die Siegerliste ein. Seit kurzem darf sich auch das Oberperfer Ski-Ass Stephanie Venier über eine „goldene Teekanne“ freuen.

„Ich hätte mir nie gedacht, dass ich mich gegen die „Schmidi“ (Nicole Schmidhofer, Anmerk.) und die Anna (Veith) durchsetze. Das ist eine enorme Wertschätzung, weil es eben eine Publikumswahl ist“, freut sich die 26-Jährige vor allem über die unglaubliche Unterstützung. „Die Tatsache, dass ich so eine große Fanbase hinter mir habe, dass Fans täglich oder fast stündlich für mich gevotet haben, macht einen schon stolz.“ Die Ehrung, welche normalerweise immer im Rahmen der ÖSV-Einkleidung stattfindet, fiel diesmal Corona bedingt ins Wasser. „Eines Tages stand die Teekanne gut verpackt vor der Tür. Der Anruf, dass ich gewonnen habe, kam erst später.“ Jetzt gilt es, ein geeignetes Plätzchen für ihre zweite Teekanne – 2017 gewann Venier bereits eine silberne – zu finden. Denn praktische Verwendung wird diese bei der leidenschaftlichen Kaffeetrinkerin kaum finden. Und auch als Vatertagsgeschenk eignet sich die Teekanne nur bedingt. „Weil der Papa auch lieber Kaffee trinkt.“

Die „goldene Teekanne“ – neben Venier siegten noch Chiara Hözl, Stefan Kraft (beide Ski Nordisch) und Matthias Mayer – soll neben der Junioren-WM-Medaille von 2013 jedenfalls nicht das einzig Goldfarbene im Hause Venier bleiben. Deshalb steckt die Abfahrts-Vizeweltmeisterin schon inmitten der Vorbereitung für die kommende WM-Saison. „Von Mitte Mai bis Anfang Juni war ich zu Materialtests, und um wieder ein Gefühl fürs Skifahren zu bekommen, in Sölden. Aktuell bereite ich mich im Olympiazentrum Innsbruck vor.“ Die Umstellung auf den neuen Speed-Trainer Florian Scheiber ist keine allzugroße. „Ich kenne Florian schon länger. Er ist seit zwei Jahren mein Vertrauenstrainer und ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Eine Zusammenarbeit, die hoffentlich bei der Weltmeisterschaft 2021 in Cortina d`Ampezzo ihren vorläufigen Höhepunkt findet. Damit es künftig heißt: „Die Teekanne macht den Tee, und Stephi schmiedet Gold“.

Stephanie Venier ist seit kurzem stolze Besitzerin einer „goldenen Teekanne“. Foto: Venier

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