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In neuer SPG kracht es schon

Eine sportliche Eheschließung könnte geschmeidiger verlaufen! Innerhalb der neuen SPG Oetz/Sautens kracht’s jedenfalls schon. Im Zentrum der Problematik steht Trainer Thomas Klaus, der von Oetzer Seite durchgesetzt wurde. Derzeit scheint es so, dass die Sautner Spieler nicht bereit sind, unter diesem zu trainieren.

Die Aussagen von Sautens-Obmann Josef Müller sind jedenfalls eindeutig: „Unsere Wunschlösung für das Traineramt war ganz klar Dieter Kirchmair, der mit allen Burschen gut kann. Vor der Bestellung von Thomas Klaus habe ich mehrfach gewarnt. Die Oetzer machten ihn aber zur Bedingung. Deshalb habe ich letztlich nachgegeben. Die nunmehrigen Probleme überraschen mich aber keineswegs. Das war vorhersehbar.“

Oetz-Obmann Roland Falkner reagiert hörbar verärgert: „Es kann ja wohl nicht sein, dass jetzt die Spieler über den Trainer bestimmen. Wir sind hier im Amateursport. Und da soll der kicken, der gerne spielt. Wenn es am Trainer scheitert, dann müssen es die Sautener halt bleiben lassen. Viele Kandidaten für die Kampfmannschaft haben sie eh nicht. In Oetz macht Thomas Klaus seit mehr als zwei Jahren gute Arbeit. Und die Spieler hier stehen auch voll und ganz hinter ihm. Ich trage für die Oetzer Spieler die Verantwortung. Wenn der Sepp die seinen nicht im Griff hat, muss das wiederum er verantworten.“

Der von Sautener Seite arg kritisierte Klaus gibt sich indes überrascht: „Die Information über einen Boykott seitens der Sautener Spieler ist bis dato zu mir nicht durchgedrungen, obwohl ich mehrfach auch mit Sepp Müller gesprochen habe. Was meine Bestellung angeht hat es im Vorfeld Hearings mit mir und dem Wunschkandidaten der Sautener gegeben. Seitens des Gremiums der SPG wurden danach ich und mein neuer Co-Trainer Simon Melmer mit dem Coaching betraut. Aktuell haben wir in der SPG eine Kampfmannschaft mit 17 Spielern aus Oetz. Wie viel Mann aus Sautens letztlich dabei sein werden, wird sich noch zeigen.“

Erste sportliche Aufgabe der SPG Oetz/Sautens ist am 18. Juli ab 18 Uhr das TFV-Cupspiel gegen Stubai 19.

Trainer Thomas Klaus stößt bei Spielern aus Sautens offenbar auf Ablehnung.
Foto: sportszene.tirol/Leitner

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