Neuanfang mit einem altem Bekannten

Bis 1997 hielt er den Zirler Kasten sauber. Es folgten Jahre beim SVI, Stationen als Tormann-Trainer (unter anderem in Völs) und hauptamtlichem Trainer (zuletzt SPG Innsbruck West). Nun kehrt Wolfgang Kleissl an alte Wirkungsstätte zurück.

„Mein Plan war es eigentlich, in Fußballpension zu gehen. Aber meine langjährige und erfolgreiche Zirler Vergangenheit, sowie die spannende und reizvolle Aufgabe des Neuaufbaus haben mich zu diesem Schritt bewogen“, so Kleissl zu seinem doch etwas überraschenden Comeback in Zirl. Weniger überraschend ist die Zielsetzung für die neue Saison. „Wir starten mit neun Minuspunkten, haben den Großteil der Mannschaft abgegeben. Da wäre das Erreichen eines Nichtabstiegsplatzes ein Erfolg. Wir werden jedenfalls alles daran setzen dies zu erreichen. Auch wenn das Unterfangen Klassenerhalt kein leichtes wird.“

Ein Grund für zumindest leicht vorsichtigen Optimismus ist die Tatsache, dass mit Can Alak, Fabian Prasthofer, den Zauner-Brüdern sowie Patrick Kapferer und Thomas Bergmann ein durchaus spielstarkes Sextett dem Club weiter die Treue hält. Vor allem auf letztgenanntes Duo baut Kleissl. „Mit Bergmann und Kapferer haben wir zwei Spieler, die die Mannschaft führen können und echte Vorbilder für die Jungen sind.“ Spieler die vorangehen wird`s auch brauchen, zumal keine Neuverpflichtungen geplant sind, das Auslangen mit Spielern der letztjährigen Gebietsliga-Truppe gefunden werden soll.

Wolfgang Kleissl ist der neue starke Mann auf der Zirler Betreuerbank. Foto: Kleissl

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