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FC Wipptal aus der Taufe gehoben

Das Tiroler Fußball-Unterhaus hat ein weiteres Flaggschiff! Die Vereine aus Schirm und Steinach fanden sich zum FC Wipptal zusammen, wobei der Verein künftig auch Kickern aus den Gemeinden Trins, Obernberg, Gschnitz, Vals und Gries am Brenner eine sportliche Heimat bietet. Im Beisein für den für Sport zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler und TFV-Vizepräsident Wolfgang Suitner wurde der Club am Freitag mit Sportstimme Alex Hager der Öffentlichkeit präsentiert.

LHStv. Josef Geisler im Gespräch mit Obmann-Stv. Florian Riedl.
Foto: sportszene.tirol/Leitner

Laut Florian Riedl, im Club Stellvertreter von Obmann Martin Steiner, standen hinter dem Zusammenschluss der beiden Vereine lange und intensive Überlegungen. „Begonnen hat es mit einer Spielgemeinschaft der U10 und U11 im Vorjahr. Anfang 2020 wurden dann Gespräche aufgenommen, die beiden Vereine zusammenführen – und zwar ganz bewusst zu einem neuen Club und nicht zu einer Spielgemeinschaft. Wichtig ist, dass immer auf Augenhöhe agiert wird. Denn so können wir sportlich viel für die Region erreichen.“

Sportchef Hubert Rauch strebt einen kontinuierlichen Aufbau an.
Foto: sportszene.tirol/Leitner

Sportchef Hubert Rauch machte deutlich: „Wir wollen die Spieler von unten nach oben begleiten. Insgesamt kicken unter dem Dach des FC Wipptal elf Mannschaften. Die Kampfmannschaft wird von Sepp Mader trainiert und agiert in der Gebietsliga West. Wir haben einen guten Kader mit einigen Routiniers. Junge Talente werden Schritt für Schritt über eine 1B-Mannschaft herangeführt. Was die erste Elf angeht, werden wir anfangs bewusst kleinere Brötchen backen. Doch mittelfristig soll der Weg durchaus in Richtung Landesliga oder Tiroler Liga gehen.“

Nachwuchschef Bertram Hilber wiederum richtete einen besonderen Dank an die Eltern: „Sie nehmen große Mühen auf sich, um ihren Nachwuchs immer zu den Trainingseinheiten zu bringen. Ohne sie würde gar nichts gehen.“ Außerdem soll in der Nachwuchsarbeit der Spaß im Vordergrund stehen. „Für uns hat das Erlebnis Vorrang vor dem Ergebnis“, sagt Hilber.

Suitner befürwortete aus Sicht des Tiroler Fußballverbandes den mit dem FC Wipptal eingeschlagenen Weg: „Es geht in unserem Sport auch darum, Marken zu schaffen. Der FC Wipptal ist so eine. Vom Kirchturmdenken müssen wir weg kommen, um für Kinder und Jugendliche attraktiv zu bleiben. Diese haben heute nämlich ganz andere Alternativen zum Fußball als noch vor einigen Jahren.

Aus der Hand von Obmann Martin Steiner gab’s für Landeshauptmann-Stellvertreter und Ex-Kicker Jose Geisler eine FC Wipptal-Dress.
Foto: sportszene.tirol/Leitner

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