Nicht immer haben Derbys eigene Gesetze

„David vs. Goliath“: Die Rollenverteilung vor dem Derby zwischen Inzing und Zirl 1B konnte deutlicher nicht sein. Auf der einen Seite der Tabellenführer, der 30 der letzten 44 Spiele gewann. Auf der anderen ein verunsicherter Nachzügler, der in den letzten 44 Spielen gleich 34 Mal als Verlierer vom Platz ging. Die einzige Hoffnung rund ums „Enterbachstadion“: dass Derbys ihre eigenen Gesetze haben.

Doch schon nach drei Minuten zerplatzte diese wie eine Seifenblase. Lukas Marthe traf zum 0:1, legte nur 60 Sekunden später einen weiteren nach. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Kaan Ölmez (19.) war nicht mehr als ein kurzes Aufflackern. Mit Fortdauer der Partie setzte sich die höhere individuelle Klasse von Zirl durch, weitere Tore waren nur eine Frage der Zeit. Am Ende waren es deren sieben. Dementsprechend bedient, Inzing-Coach Matthias Gebauer. „Wenn du nach vier Minuten 0:2 hinten liegst, wird`s natürlich schwer. Aber nur zehn Minuten dagegenzuhalten, noch dazu gegen eine Mannschaft wie Zirl, ist zu wenig. Heute hat es einfach an allem gefehlt.“ Naturgemäß weit besser die Stimmung bei seinem Gegenüber, Zirls Manfred Scheuchenegger. „Unterm Strich ist das raus gekommen, was wir uns erwartet haben: ein Sieg. Eigentlich muss das Spiel noch viel höher ausgehen. Wir waren in allen Belangen überlegen, haben vor allem in der zweiten Halbzeit Ball und Gegner laufen lassen.“

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