„Weil`s wohr isch“

Na toll, das hat`s gebraucht beim ohnehin mit Argusaugen betrachteten Auftakt des Tiroler Fußball-Unterhauses. Ein Foto vom Cupspiel zwischen Paznaun und Haiming mit zahlreichen Zuschauern auf engstem Raum und keiner Spur von einem Baby-Elefanten. Abgesehen davon, dass Baby-Elefanten ohnehin nicht zwingend in Tirol angesiedelt sind, muss eine Frage schon erlaubt sein: War das notwendig? Hat das torreiche Match wirklich kein Actionbild zugelassen? Bilder mit Menschenansammlungen hätte es auch auf anderen Plätzen zur Genüge gegeben. Aber erst Ischgl, jetzt Galtür: das passt halt für manch einen gut zusammen.

Und jetzt wird natürlich draufgehauen auf die Funktionäre des FC Paznaun. Und zwar so richtig. Aber was hätten die tun sollen? Einem Haiminger Zuschauer den Eintritt verweigern und ihm sagen, er hat die einstündige Fahrt umsonst auf sich genommen? Dieses Zwiegespräch zwischen Kassier und Fußballfan hätte ich mir gerne angehört. Fakt ist, dass sich etwas ändern muss. Und zwar in Richtung pro Fußball und nicht wie vielerorts gewünscht, dagegen. Und dies auf schnellstem Wege. Eine Liste mit den Namen sämtlicher Zuschauer ist zwar gut gemeint, ähnelt aber mehr schwarz/grüner Symbolpolitik. Vor allem wenn hunderte Personen ein und denselben Kugelschreiber verwenden. Am Zug ist jetzt der ÖFB. Im Sinne der Funktionäre die enorm unter Druck stehen und die sich ob der zahlreichen Verordnungen nicht mehr auskennen. Es braucht Handfestes und keine Empfehlungen via Homepage.

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