sportszene.tirol

Die WM lockt als Kompensation

Warten! Warten! Warten! Das sportliche Leben für ein Mountainbike-Ass wie Laura Stigger ist derzeit alles andere als einfach. Derzeit muss sie quasi mit anschauen, wie der ohnehin massiv reduzierte Weltcupkalender immer weiter zerbröselt. Außer zwei Rennen im tschechischen Nove Mesto ist nicht mehr viel vom ursprünglichen Alternativprogramm übrig geblieben.

Vom 7. bis 11. Oktober lockt freilich eine furiose Kompensation, denn dann findet in Leogang die Weltmeisterschaft statt. Und mit solchen Heimveranstaltungen hat die 19-jährige Haimingerin spätestens seit der Straßen-WM in Innsbruck 2018 und ihrer dort geholten Goldmedaille beste Erfahrungen.

„Das war ein Wahnsinnserlebnis damals mit so vielen Zuschauern. Es wäre ein Traum, sowas auch in Leogang zu erleben“, hofft die Titelaspirantin, die bei der WM laut UCI-Reglement in der U23-Klasse starten muss.

Bei einer Pressekonferenz im Hangar7 in Salzburg gaben die Organisatoren freilich bekannt, dass je nach Corona-Entwicklung auch eine WM vor einer beschränkten Zuschauerzahl oder gar ohne Publikum gefahren werden muss.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code