Frühaufsteher sehen anders aus

WSG Tirol gegen Telfs oder Vorletzter gegen Drittletzten: was nach einem Kellerduell klingt, wurde gestern Vormittag seinem Namen gerecht. In einem vom seifigen Rasen stark beeinträchtigten, auf niedrigem Niveau stehenden Spiel, unterlagen die Säbelzahntiger mit 0:3. „Eine schwache Telfer Mannschaft hat gegen eine nicht ganz so schwache Wattener Mannschaft verdient verloren“, zog Telfs-Trainer Daniel Osl ein erstes, kurzes Resümmee, um wenig später nachzulegen. „Vielleicht ist uns auch die frühe Antosszeit nicht entgegen gekommen. Wir waren jedenfalls nicht wirklich ausgeschlafen, haben nie ins Spiel und in die Zweikämpfe gefunden. Nach dem Seitenwechsel haben wir ein etwas anderes Gesicht gezeigt. Aber mit dem Ausschluss von Chrissie (Torhüter Christoph Häfele sah nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums Rot, Anmerk.) war das Spiel gelaufen.“

Dass Mangels eines Ersatztürhüters Marko Jovljevic zwischen die Pfosten musste, passte irgendwie ins Bild. Ebenso wie die Tatsache, dass die Grün/Weißen sogar die Chance eines Elfmeters ausließen und bei zwei nicht gegebenen Treffern von Julius Perstaller und Florian Patterer Pech hatten. Der Umstand, dass die Werkssportler ordentlich Verstärkung aus dem Profikader erhielten (Florian Toplitsch, Florian Buchacher, Kevin Nitzlnader, Julian Gölles) störte Osl wenig. „Das ist doch legitim. Bei uns kommen jene Spieler die nicht regelmäßig in der ersten Mannschaft spielen ja auch in der zweiten zum Einsatz.“

Tirol Amateure – Telfs 3:0 (2:0). Tore: Jaunegg (16., 34., 91.). Rot: Häfele (57., Telfs).

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code