„Weil`s wohr isch“

Was unserer Bundesregierung Woche für Woche misslingt, ist dem TFV vor kurzem gelungen: für Klarheit zu sorgen. Zumindest was den Meisterschaftsbetrieb 2020/21 anlangt. So wird, sofern im Frühjahr 2021 Corona bedingt nicht gespielt werden kann, die Hinrunde gewertet. Vorausgesetzt, jede Mannschaft hat zumindest einmal gegeneinander gespielt. Eine wie ich finde sehr gute Entscheidung. Denn eine weitere Saison ohne Auf- und Abstieg täte dem Fußball nicht gut. Für die Vereine hat diese Maßnahme einschneidende Veränderungen. Denn plötzlich bleiben vielleicht nur noch wenige Runden Zeit – je nach Liga zwischen zwei und sechs – um die gesteckten Ziele zu erreichen. Da braucht es auch ein Umdenken im Kopf. Darauf zu hoffen, dass es im Frühjahr weitergeht, wäre jedenfalls das falsche Signal. Während man etwa in Inzing ob der aktuellen Tabellenkonstellation gar nicht so unglücklich sein wird, wenn es im Frühjahr nicht weitergehen sollte, brennt andernorts der Hut. Spannend wird zudem der Fall Zirl. Die Kleissl-Elf ist mit neun Minuspunkten in die Saison gestartet. Doch was passiert, wenn nur die Hinrunde gewertet wird? Werden die Punkte dann halbiert? Eine Frage, die im Sinne der Fairness schnellstmöglich beantwortet werden sollte. Und noch was: als 2012 die Reichenau auf den Aufstieg verzichtete, gab es keinen Punkteabzug. Bei Zirls zweiter Mannschaft heuer auch nicht. Aber bei der „Einser“ schon. Ein Zickzack-Kurs, der nicht für jederman verständlich ist.

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