Nur bei den Punkten wurde hingelangt

In der Fairplay-Wertung zum dritten Mal auf Rang eins, ist Oberperfuss auch in der „normalen“ Tabelle auf Tuchfühlung zur Spitze. Fünf Punkte fehlen der Lorenz-Elf aktuell auf den Zweiten. Ein Rückstand der durchaus aufholbar scheint. Vor allem dann, wenn die Heimstärke (sechs Siege in sieben Spielen) konserviert werden kann und an der Auswärtsbilanz (fünf Punkte aus fünf Partien) noch etwas geschraubt wird.

Der Torjäger: Mit 13 Treffern (alle 79,6 Minuten einer) ist Philipp Andrä nicht nur der interne Topscorer, sondern auch auf Rang zwei der Landesliga-Torschützenliste. Ebenfalls unter den Top-Ten: Noah Heis mit acht Toren. Damit zeigt sich das Duo für 63,63 Prozent aller Treffer verantwortlich.

Der „Bad Boy“: Oberperfuss nimmt Kurs auf das Triple! Nach der Saison 18/19 und der später abgebrochenen Spielzeit 19/20 findet sich die Lorenz-Elf auch heuer wieder auf Rang eins der Fairplay-Wertung wieder. Nicht ein Akteur flog frühzeitig vom Rasen. Der böseste überaus braver Buben ist Lukas Kirchmair mit vier gelben Karten.

Der höchste Sieg: Das 7:2 über Seefeld war auch die trefferreichste Begegnung.

Die höchste Niederlage: Nur in Absam (0:2) setzte es eine Niederlage mit mehr als einem Tor Differenz.

Die längste Erfolgsserie: Die letzten sechs Spiele wurden nicht verloren, gelangen 16 Punkte.

Die längste Negativserie: Von der 2. bis zur 4. Runde reichte es in drei Spielen nur zu einem Zähler.

Führung verteidigt: Führung = Punktgewinn. Siebenmal das erste Tor erzielt, standen am Ende sechs Siege und ein Remis.

Rückstand aufgeholt: In fünf der zwölf Spiele erzielte der Gegner das erste Tor. Zu Punkten reichte es nur zweimal (ein Sieg, ein Remis).

Torsperre: In der Defensive stand zweimal die Null, in der Offensive einmal.

Halbzeitcheck: Oberperfuss hält aktuell bei 23 Zählern. Würden nur die Ergebnisse der zweiten Halbzeit zählen, wären es nur 18 (23 in Hälfte eins).

Wann fielen die Tore? 17 der 33 Tore gelangen in Halbzeit zwei. Acht waren es direkt nach Wiederanpfiff, jeweils vier zwischen der 31. und45., sowie der 76. und 90. Minute. Von den 21 Gegentoren fielen allein 14 in Durchgang zwei. Sieben in der Schlussviertelstunde, nur zwei zu Spielbeginn, in der Viertelstunde vor dem Seitenwechsel und zwischen der 61. und 75. Minute.

Die Sportszene-Note (2): In Oberperfuss ist der Slogan „Der Jugend eine Chance geben“ keine leere Floskel. Heis & Co. zahlen den Vertrauensvorschuss mit kontinuierlich guten Leistungen zurück. Vor allem zuhause wusste die Lorenz-Elf (ex auquo mit Prutz/Serfaus bestes Heimteam) zu überzeugen.

Philipp Andrä ist der Oberperfer Top-Scorer. Foto: sportszene.tirol

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