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Wenn die Grantau ihre Zähne zeigt

Wenn vom 4. bis 7. Februar in Umhauen die Weltmeisterschaft im Rennrodeln auf Na-turbahnen ausgetragen wird, nden die Titelkämpfe nicht auf irgendeiner Strecke statt, sondern auf der legendären Grantaubahn. Diese hat in den vergangenen Jahren auch im Weltcup mehrfach ihre Zähne gezeigt und auch schon Top-Sportler abgeworfen. Denn aus technischer Sicht ist die Bahn im Ötztal die schwierigste, die es zu befahren gilt.

Das bestätigt auch der mehrfache Weltcup-Gesamtsieger und Lokalmatador Thomas Kammerlander, der die Grantau wie seine Westentasche kennt. An die 1000 Fahrten hat er quasi vor seiner Haustür im Laufe der Jahre bereits absolviert, kennt die Tücken der WM- Bahn ganz genau.

„Die Grantau ist keine Hochgeschwindigkeitsbahn, in der Spitze werden zwischen 60 und 70 Stundenkilometer erreicht. Aber es gilt die insgesamt neun Kurven auf 950 Metern
und bei einem durchschnittlichen Gefälle von 13,9 Prozent unglaublich sauber zu fahren. Hauptentscheidend ist die vorletzte Kehre, die so genannte Grantau-Kurve. Wenn man die nicht erwischt, verliert man extrem viel Geschwindigkeit für die nachfolgende Gerade und kann jede Menge Zeit verspielen. Auf dieser Bahn trennt sich die Spreu vom Weizen – und die Zeitabstände sind meistens sehr groß“, schildert der WM-Favorit.

Zuletzt wurde in Umhausen sehr viel trainiert. Neben den Österreichern waren auch die Italiener vor Ort, die mit den beiden Südtirolern Patrick Pigneter und Alex Gruber eben-falls zwei heiße Medaillenanwärter in ihren Reihen haben. Die Bahn be ndet sich bereits in einem absoluten Top-Zustand. Die WM kann also kommen.

Foto: ÖRV/Miriam Jennewein

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