sportszene.tirol

Bronze für Joshua Sturm

Joshua Sturm aus St. Leonhard im Pitztal sicherte sich mit Platz drei die Bronzemedaille bei der Ski-Junioren-Weltmeisterschaft in Bansko (BUL). Im Riesentorlauf erzielte der 19-jährige Stams-Absolvent mit Rang sechs ebenso ein Top-Ergebnis.

Mit der ersten Medaille bei einem Großereignis erfüllte sich Sturm einen großen Traum, der nach einer bisher eher durchwachsenen Saison nicht unbedingt zu erwarten war. „Im ersten Lauf bin ich – wie so oft in dieser Saison – zu verhalten gefahren. Dann habe ich zwischen den Durchgängen mit unserem Cheftrainer Robert Füss telefoniert, der mir geraten hat, einfach locker drauf los zu fahren und nicht nachzudenken. Sein Rat hat offenbar gefruchtet“, so Sturm, der mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang einen Satz vom siebten auf den dritten Platz machte. Schlussendlich fehlten dem B-Kader-Athleten sieben Zehntel Sekunden auf den Sieger Benjamin Ritchie (USA).

Bronze nach Blech im Fassatal

Neuland waren die Junioren-Weltmeisterschaften für den jungen Pitztaler, der für den Schiclub St. Leonhard startet, nicht. Bereits vor zwei Jahren im Fassatal (ITA) schrammte er völlig überraschend mit Platz vier nur ganz knapp an einer Medaille vorbei. Diese Erfahrung und das Wissen um die eigene Stärke leisteten ihren Beitrag zum erfolgreichen Auftreten in Bansko. Ein weiterer Aspekt war der Erfolgslauf von Sturms Zimmerkollegen Lukas Feurstein, der mit Gold im Riesentorlauf und Silber im Super-G groß auftrumpfte. „Nachdem Lukas so stark abgeliefert hat, dachte ich mir, jetzt muss ich nachziehen. Wir haben eine tolle Stimmung im Team und verstehen uns sehr gut. Diese Lockerheit hat uns sicher geholfen, mit dem Druck bei einem Großereignis gut umgehen zu können.“

Was er neben der Bronzemedaille mitnimmt aus Bansko? „Vor allem in den ersten Durchgängen nicht mehr ganz so zurückhaltend und auf Sicherheit zu fahren. Das versuche ich in den nächsten Rennen umzusetzen“, blickt Sturm in die Zukunft, die mit der Junioren-Staatsmeisterschaft in St. Gallenkirch und dem Europacupfinale auf der Reiteralm noch einige sportliche Herausforderungen bereithält.

Foto: Schrammel/ÖSV

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code