Fürs runde Leder gibt es weiter kaum Spielraum

Zirl empfängt Winterkönig Silz/Mötz, der FC Seefelder Plateau ist zu Gast beim Kellerduell in Fritzens und Oberhofen lädt zum prestigeträchtigen Derby gegen Stams. Das kommende Fußball-Wochenende hätte einiges zu bieten gehabt. Hätte deshalb, weil Corona weiterhin den Spielverderber gibt.

Und die Hoffnung, dass sich dies baldigst ändert, ist verschwindend gering, da eine merkbare Verbesserung der Corona-Lage kaum in Sicht ist. Eine komplette Durchführung der Meisterschaft ist ohnehin längst undenkbar. „Die Frage ist, ob wir überhaupt noch zum Spielen kommen. Das hängt ganz davon ab, wann wir zu trainieren beginnen dürfen“, hat für TFV-Vizepräsident Arno Bucher die Beendigung der Hinrunde oberste Priorität. „Wir denken daran, die Saison zu verlängern. Etwa bis zum Schulende. Dafür bedarf es aber auch einer Verschiebung der mit 20. Juni beginnenden Transferzeit. Diese müsste erst vom ÖFB beschlossen werden, sofern es das Regulativ überhaupt zulässt. Außerdem ist zu beachten, dass es Vereine gibt, die alle Spiele der Hinrunde absolviert haben. Auch für die müssen Lösungen gefunden werden. Etwa was Freundschaftsspiele angeht oder regionale Turniere. Wir denken in alle Richtungen und sind guten Ideen nicht verschlossen.“

Ähnlich verhält sich die Situation im Nachwuchsbereich. Auch wenn die „Ronaldos von morgen“ bereits seit ein paar Wochen im Training stehen. „Was eine Meisterschaftsfortführung anlangt sind wir auch hier auf die weitere Vorgangsweise der Regierung angewiesen. Zudem muss man aufpassen, dass man sich mit etwaigen Beschlüssen nicht mehr Probleme als Lösungen schafft. Man stelle sich etwa das Szenario vor, wenn eine Mannschaft gegen ein Team aus einem Quarantäne-Ort spielen müsste. Bei Altersklassen die noch auf Kleinfeld spielen, könnte ich mir dagegen eine Turnierform gut vorstellen“, muss der Vizepräsident des Tirol Fußballverbandes künftig auf einen langjährigen Weggefährten verzichten. Wolfgang Suitner legte bei der jüngsten Präsidiumssitzung sein Amt als Vizepräsident für die Aufgabenbereiche Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation berufsbedingt zurück. „Ich finde es sehr schade, dass Wolfi diesen Schritt gewählt hat, verstehe diesen aber“, so Bucher.

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