Diesmal heißt’s früh aus den Federn

Mit ihrem Sieg beim Swiss Bike Cup in Basel hat Laura Stigger am Wochenende ordentlich Selbstvertrauen getankt. Olympiabronzemedaillen-Gewinnerin Linda Indergand aus der Schweiz und die Weltranglisten-Dritte Rebecca McConnell hatten der finalen Attacke der Heeressportlerin vom Team Specialized Racing nichts entgegen zu setzen.

Die beiden arrivierten Athletinnen werden bei der anstehenden Weltmeisterschaft aber nicht zu ihren Gegnerinnen zählen. Denn aufgrund der Altersbestimmungen des Rad-Weltverbandes muss Stigger Großevents wie die Weltmeisterschaft noch in der U23-Klasse bestreiten. Besonders schade: Obwohl im Weltcup schon mehrmals erfolgreich in dieser Disziplin angetreten, darf die Haimingerin bei der WM nicht im Short-Track-Bewerb starten. Ein Schicksal, das sie mit der französischen Weltcup-Gesamtführenden Loana Lecomte teilt, die in Val di Sole ebenfalls in der U23-Kategorie antreten wird.

Die Bewerbe in Val die Sole starten für Stigger bereits am Mittwoch mit dem Teambewerb (12.30 Uhr). Am Samstag muss sie dann für die U23-WM bereits um 9 Uhr auf den Sattel. „Da heißt’s früh aus den Federn. Es hat aber auch den Vorteil, dass ich dann früher fertig bin”, grinst sie. Und beschreibt die WM-Strecke: „Sie ist technisch sehr herausfordernd mit knackigen Anstiegen und Downhills. Man wird dort sehr viel im hohen Pulsbereich unterwegs sein.”

Herausforderungen, die Stigger liebt. Denn wie immer gilt auch bei der WM die Devise: „Olm volle!”

Foto: Ernst Lorenzi

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