„Blues“ bleiben „Gladiatoren“ auf den Fersen

Zehn Siege, drei Remis und nur zwei Niederlagen – macht 33 Punkte! Kematens Bilanz nach der Hinrunde könnte positiver nicht ausfallen. Kein einziges Mal in den letzten sieben Tiroler-Liga-Spielzeiten gab`s eine ähnliche Punkteausbeute. Die bis dato beste gelang in der Hinrunde der Saison 2016/17 mit 28 Zählern. Selbst in der Landesliga-Meistersaison 2013/14 standen zur Halbzeit „nur“ 31 Zähler. Eine Marke, die mit dem abschließenden Sieg in Natters getoppt wurde.

FC NATTERS – SV BÄCKER RUETZ KEMATEN 0:3 (0:1). Tore: Raitmair (15.), Abfalterer (56.), Classen (82.). „Es war immer unser Ziel vorne mitzuspielen. Dass es dann so aufgeht, ist schon sensationell. Was mich aber besonders freut, ist die Entwicklung der jungen Spieler. Die geben richtig Vollgas“, sieht der sportliche Leiter, Max Ostermann, die ausgezeichnete Kameradschaft als einen von mehreren Erfolgsfaktoren. „Natürlich hatten wir in manchen Spielen auch das nötige Quäntchen Glück. Aber wie die Mannschaft etwa die beiden Dämpfer gegen Mils und den IAC (0:7 und 1:5, Anmerk.) weggesteckt hat, war schon beeindruckend.“ Das Wort „Aufstieg“ wird trotz aller Euphorie nicht in den Mund genommen. „Nein, das ist nicht unser Ziel. Wir wollen im Frühjahr an die Leistungen vom Herbst anknüpfen und weiter vorne mitspielen“, so Ostermann.

Der vertrat beim abschließenden Gastspiel in Natters den erkrankten Christoph Aschenwald. Was er dem Blues-Coach nach den 90 Minuten zu erzählen hatte, dürfte mit Gewissheit zu einer schnelleren Genesung beitragen. „Das war eine kämpferische Top-Leistung. Und nichts anderes brauchst du auf diesem kleinen Platz. Zudem haben wir kaum Standards zugelassen und haben den Gegner fern von unserem Tor gehalten. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, wollte Ostermann einen Mann besonders hervorheben: Misel Kalinovic! „Er ist ein Techniker, einer, der das schöne, technische Spiel bevorzugt. Und dennoch hat er sich voll in den Dienst der Mannschaft gestellt, hat gerackert und gekämpft. Auch das zeigt, dass der Zusammenhalt in der Truppe top ist.“

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