In der ersten Halbzeit top, in der zweiten flop

Als einer der großen Titelfavoriten startete die SPG Axams/Grinzens in die Saison. Bis auf eine gute Anfangsphase konnte die Mannschaft von Trainer Elvir Karahasanovic den Vorschusslorbeeren allerdings nur selten gerecht werden.

Der Torjäger: Michael Simic (zehn Tore, alle 94 Minuten eines) und Mathias Gstrein (sechs Tore, alle 170 Minuten eines) zeichnen sich für mehr als die Hälfte der 31 Treffer verantwortlich. Vorjahres-Top-Torschütze Simon Madersbacher bestritt verletzungsbedingt nur acht Spiele, traf dennoch viermal.

Der „Bad Boy“: Im Vorjahr Neunter langt es heuer zu Rang acht in der Fairplay-Wertung. Und dies obwohl drei Spieler vorzeitig vom Platz flogen. Die besten Karten im Kampf um den „Bad Boy“ hat Michael Simic (6x Gelb). Marco Göbbel (5x Gelb) und Ibrahima Diallo (4x Gelb) sind ihm allerdings dicht auf den Fersen.

Der höchste Sieg: Sowohl gegen Tarrenz (5:1) als auch gegen Inzing und Pitztal (4:0) gelang ein Sieg mit vier Toren Differenz.

Die höchste Niederlage: Im Schlager gegen Umhausen setzte es eine 1:6-Klatsche. Dies war neben dem 5:2 über die Reichenau die trefferreichste Partie.

Die längste Erfolgsserie: Die Karahasanovic-Elf blieb vom Start weg fünf Spiele lang unbesiegt, holte 13 Zähler.

Die längste Negativserie: Zum Ende der Hinrunde gelang in drei Partien nur ein Zähler.

Führung verteidigt: Neunmal das 1:0 erzielt, standen am Ende sechs Siege, zwei Remis und eine Niederlage.

Rückstand aufgeholt: Viermal ging der Gegner in Front. Nur ein Spiel wurde gedreht, drei gingen verloren.

Torsperre: Fünfmal hielten Mösl & Co. den Kasten sauber. Im Sturm herrschte nur einmal Flaute.

Halbzeitcheck: Würden nur die Ergebnisse der ersten Halbzeit zählen, hätte Axams/Grinzens um fünf Zähler mehr (28 statt 23) am Konto. Ginge es nach den Resultaten in Hälfte zwei, wären es nur 19.

Wann fielen die Tore? 18 der 31 Tore gelangen in Hälfte eins. Die meisten (7) waren es in der Viertelstunde vor dem Pausentee, die wenigsten (3) direkt nach Wiederanpfiff. Die 22 Gegentore verteilen sich gleichmäßig auf beide Halbzeiten. Je fünfmal schlug es zu Beginn und zwischen der 61. und 75. Minute ein. In der Schlussviertelstunde jubelte der Gegner nur zweimal.

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