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Prantl sticht als Joker

Aus dem Stadion geschossen wie beim 6:1-Kantersieg am 26. März haben die Imster Kicker die Kufsteiner am Samstag nicht – auch wenn’s möglich gewesen wäre. Doch auch ein später Sieg bringt drei Punkte. Noch dazu bewiesen die Heimischen im Regionalliga-Spiel Moral. Denn die Festungsstädter waren durch Salih Canikoglu (4.) und Maximilian Pfeifer (12.) schnell mit 2:0 in Führung gegangen.

Nach zahlreichen vergebenen Chancen markierte Bernhard Mittermair  in der 34. Minute den Anschlusstreffer. Stefan Lorenz besorgte den Ausgleich 2:2. Danach hatte der ehemalige Imst-Akteur Ronald Gercaliu seinen Auftritt. Er sah nach einem Foul Gelb. Seine anschließende Kritik brachte ihn Gelb-Rot ein (64.). Und die Unterländer legten diesbezüglich nach: Marko Juffinger sah in der 88. Minute nach einem Foul ebenfalls Gelb-Rot.

Den Imstern war’s recht. Und sie bestraften die Undiszipliniertheiten der Gäste in der Nachspielzeit: Der etatmäßige Kapitän René Prantl traf als Joker zum 3:2.

Trainer Herbert Ramsbacher: „Die ersten 20 Minuten waren wir im Tiefschlaf. Das 0:2 war dann aber ein Weckruf. Schließlich haben wir 70 Minuten tollen Fußball gespielt, auch wenn ein Siegtreffer in der Nachspielzeit auch glücklich ist. Mit zwei Platzverweisen war Kufstein noch gut bedient. Es hätte eigentlich noch zweimal glatt Rot geben müssen.”

Am kommenden Sonntag ab 10.30 Uhr gastieren die Imster zur Matinee in der Reichenau. Die zeigten sich in dieser Runde vom jüngsten 0:5-Schraufen in Imst gut erholt und siegten gegen Tabellenführer Wörgl überraschend mit 3:0.

Bild: René Prantl kam von der Bank und markierte in der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer gegen Kufstein.

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