Wenn der Vater mit dem Sohne

Er hat in seiner langen Karriere schon so manches erlebt. Doch ein großer Wunsch blieb Ex-Profi Marcel Schreter bislang unerfüllt. Und zwar jener, einmal gemeinsam mit Sohn Fabian in einem Pflichtspiel auf Torjagd zu gehen. Ein Traum, der sich beim letzten Heimspiel der zweiten Telfer Mannschaft gegen Rum erfüllte.

SV TELFS 1B – SK RUM 3:8 (2:4). Tore: Praxmarer (6.), F. Schreter (32., 73.); Strobl (1. Elfmeter, 19., 39.), Sonderegger (41.), Sahin (64.), Omercic (75.), Hasan (82.), Mayrhofer (87.). Während Schreter Senior mit seiner 13 zum letzten Mal für Telfs auf`s Feld lief, tat Sohn Fabian dies mit der Nummer zwei. Eine für einen Torjäger eher ungewöhnliche Rückennummer. Dass das Torjäger-Dasein aber mehr eines der Gene und des Instinktes denn der Zahl auf dem Trikot ist, bewies der 15-Jährige, der normalerweise eher im defensiven Mittelfeld zuhause ist, in seinem ersten Pflichtspiel.

Mit einem Doppelpack bei seinem Debüt stellte er den stolzen Papa bei dessen Abschied von der Fußballbühne eindeutig in den Schatten. „Schöner hätte mein Abschied nicht sein können. Zusammen mit dem Sohn in einer Mannschaft zu spielen und dann macht der auch noch zwei Buden…unglaublich. Beim zweiten Tor hatte ich sogar etwas Pipi in den Augen“, kam für Marcel Schreter der starke Auftritt von „Schredi II.“ nicht unerwartet. „Er hat sein Talent schon mehrmals unter Beweis gestellt. Wie generell die U16, in der er zuletzt gespielt hat, extrem stark ist. Da rücken viele Spieler mit unheimlichem Potential nach.“

Marcel Schreter bestritt sein letztes Pflichtspiel. Fotos: Maria Schreter
Sohn Fabian traf bei seinem Kampfmannschaftsdebüt doppelt.

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