Rote Laterne nur knapp vermieden

Flaurlings Damen beenden eine von akutem Spielerinnenmangel geprägte Saison auf dem vorletzten Platz der Landesliga. Die Niederkircher-Elf holte nur 14 von 42 möglichen Punkten. So wenige wie seit 2016 (3) nicht.

Die Torjägerin: Spielertrainerin Janine Niederkircher schaffte mit acht Treffern den Sprung unter die Top-Ten-Torjägerinnen der Frauen Landesliga West. Auf Rang zwei der teaminternen Wertung, Michelle Juen mit vier Treffern. Insgesamt trugen sich acht der 21 eingesetzten Spielerinnen in die Torschützenliste ein.

Das „Bad Girl“: „Hart aber herzlich“, scheint die Devise am „Hennebichl“ zu sein. Die Niederkircher-Elf belegt in der Fairplay-Wertung den vorletzten Platz. Die Suche nach dem „bösesten Mädchen“ gestaltet sich allerdings schwierig. Stefanie Porta und Lisa Gritsch flogen je einmal vom Platz, Janine Niederkircher, Alina Markt, Bianca Burger, Sandra Platter und Melanie Gspan sahen je einmal Gelb.

Der höchste Sieg: Im Kellerduell am letzten Spieltag gelang zuhause gegen Paznaun ein 4:0. Die trefferreichste Begegnung war der 5:2-Heimerfolg über Thaur.

Die höchste Niederlage: In Landeck und in Lechaschau setzte es jeweils ein 0:4. Der negative Höhepunkt war allerdings das Nichtantreten in Imst.

Die längste Erfolgsserie: Das Saisonfinale war mit zwei Siegen in Folge einigermaßen versöhnlich.

Die längste Negativserie: Von Runde zwei bis fünf setzte es vier Pleiten in Folge. Die Rückrunde startete mit fünf sieglosen Spielen in Serie.

Führung verteidigt: Fünfmal das erste Tor erzielt, standen am Ende zwei Siege, zwei Remis und nur eine Niederlage.

Rückstand aufgeholt: Achtmal gerieten Burger & Co. in Rückstand. Zwei Partien wurden komplett gedreht, sechsmal war jede Mühe umsonst.

Torsperre: Lediglich gegen Paznaun gelang ein Shutout. Die Offensive blieb in fünf der 13 Spiele ohne Erfolgserlebnis.

Wann fielen die Tore? Zwölf der 23 erzielten Treffer gelangen in Halbzeit eins. Die meisten (6) waren es zwischen der 16. und 30. Minute, die wenigsten (2) in der Viertelstunde vor dem Seitenwechsel. Ähnlich die Verteilung der Gegentore: 16 der 30 (das strafverifizierte 0:3 gegen Imst nicht mit eingerechnet) fielen in Hälfte eins. Die meisten waren es zwischen der 16. und 30., sowie der 31. und 45. Minute mit jeweils sieben. Nur zweimal hatte der Gegner zu Spielbeginn Grund zu Jubel.

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