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„Es ist noch vieles möglich”

Für die SPG Silz/Mötz war es eine ganz besondere Hinserie – denn erstmals in der Vereinshistorie spielte die Kampfmannschaft in der Regionalliga West. Das Team überwinterte auf Tabellenplatz 6. sportszene.tirol sprach mit Kapitän Samuel Krismer.

Sammy, wie fällt in kurzen Worten deine Herbstbilanz aus?

Wir können ein durchaus positives Fazit ziehen. Vor allem unsere Leistungen auf eigenem Platz waren beeindruckend. Sieben Siege und ein Remis – das kann sich sehen lassen. Darauf sind wir auch stolz.

Auswärts lief es deutlich schlechter. Ihr habt bei sieben Niederlagen nur einen Sieg geholt. Was sind die Gründe dafür?

Wir haben intern oft darüber geredet. Zu einem wirklichen Ergebnis sind wir nicht gekommen. Sonst hätten wir sofort die nötigen Änderungen vorgenommen. Gerade zum Ende raus sind wir aber auch in der Fremde deutlich stabiler geworden, haben etwa in Kufstein extrem gut gespielt. Die Niederlage in Rankweil ist dann unnötige gewesen. Und in Hohenems hat uns in der Tat der Schiedsrichter den Sieg gekostet.

Lass uns eine Blick voraus wagen! Wie sind die Zielsetzungen fürs Frühjahr?

Wir haben im November zwei Wochen weiter trainiert, wollen unsere körperliche Leistungsfähigkeit auf hohem Niveau halten. Denn wir hatten gerade auch läuferisch einiges zu bieten. In der ersten Partie nach der Winterpause geht’s im März gleich gegen Tabellenführer Austria Salzburg. Wenn wir da gut starten, ist noch vieles möglich.

Kannst du einen Tabellenplatz nennen, mit dem ihr zufrieden wärt?

Ich sage mal, dass das vorderste Tabellendrittel schon unser Ziel sein muss. Wenn wir konstant und stabil agieren, sollte das machbar sein. Und ich glaube schon, dass wir inzwischen bereits einen Abdruck in der Liga hinterlassen haben.

Auch von Gegnern in der Liga wurde häufig eure Offensive erwähnt. Wie siehst du diese?

Natürlich sind wir im Angriffsdrittel sehr kreativ. Und wir haben dort mehrere Spieler, die für Tore gut sind. Das macht uns als Mannschaft unberechenbar.

Resümee von sportszene.tirol:

Rang 6 nach der ersten Hälfte in der Premieren-Saison in der Regionalliga West kann sich auf alle Fälle sehen lassen. Im einen oder anderen Spiel (Beispiel Rankweil) fehlte der Mannschaft noch die nötige Reife, Defensiv-Basics wurden mitunter vernachlässigt. In der Mannschaft steckt zweifelsfrei noch mehr. Und wird im Frühjahr die Auswärtsschwäche abgelegt, kann’s in der Tabelle durchaus noch weiter nach vorne gehen.

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