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EM-Vorbereitung auf der Olympiabahn

Die Verletzungsserie von Janine Flock reißt nicht ab. Vor dem Skeleton-Weltcup auf der Olympiabahn im norwegischen Lillehammer plagen die Vize-Europameisterin weiterhin Bandscheibenprobleme. „Ich habe gleich nach St. Moritz ein MRT machen lassen, bin wieder in Behandlung bei meinem Operateur Dr. Michael Gabl“, erklärt die Tirolerin, die im September 2022 vom Neurochirurgen erfolgreich an den Bandscheiben operiert worden war. 

 „Wir wissen jetzt genau, was wir tun müssen. Ich habe mit meinen Trainern und Therapeuten einen genauen Aufbauplan gemacht. Wir haben noch eine Woche bis zur EM in Sigulda, mehr als vier Wochen bis zur WM in Winterberg. Jetzt müssen wir gemeinsam die richtigen Fäden ziehen, um mich dort jeweils in Form an den Start zu bringen“, sagt Flock, die Lillehammer als „Aufbauwettkampf“ sieht. „Ich muss auf meine Bewegungen im Alltag achten, denn jedes Training an sich tut mir ja gut. Zum Glück hilft mir mein Team beim Tragen meines Schlittens. Das muss ich derzeit vermeiden.“

Sobald sie am Schlitten liege, sei alles kein Problem mehr. Flock: „Lillehammer ist eine lässige Bahn, wir waren das letzte Mal 2016 da. Ich war bei Minus 15 Grad Eistemperatur überrascht, wie flott die Bahn ist. Da ist alles drin: Gleitstücke, schnelle Übergänge, einmal geht es sogar bisschen Bergauf, die Bahn hat ganz viel Charakter und man spürt hier überall noch den Geist der Olympischen Spiele von 1994.“ 

Die Weltcupführende Niederländerin Kimberley Bos gilt nach zwei Siegen in Folge nicht nur für Flock als die große Favoritin. „Es wird ein Hundertstelkrimi, derzeit sind so viele gute Mädels im Weltcup“, prognostiziert Flock für das Rennen am Freitag (1. Lauf 13 Uhr, 2. Lauf 14.5 Uhr).

Foto: IBSF

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