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Kati auf Solopfaden

Die Euphorie hält sich in Grenzen, denn „Bobfahren ist für mich eigentlich schon ein Teamsport.“ Nichts desto trotz wird Kati Beierl am Samstag in Winterberg erstmals rennmäßig in den Monobob steigen. Der internationale Verband will die Frauenquote steigern. 2022 wird im Monobob auch um olympische Medaillen gekämpft. Und die Plätze für Olympia werden über eine Kombi-Wertung aus Zweier- und Monobob vergeben.

Die Monobob-World-Series startet am Wochenende. „Spaß macht es nicht sonderlich. Denn ich sitze zwar alleine im Sportgerät, brauche aber bis zu drei Personen, die mir helfen, den Bob rumzutragen. Der ist nich viel leichter als ein Zweierbob“, sagt Beierl, die bisher fünf Fahrten im neuen fahrbaren Untersatz in Königssee gemacht hat. „Der Bob ist top, und ich bin dankbar, dass er mit Hilfe des Sportministeriums finanziert wurde. Sonst hätte es mit der Anschaffung äußerst problematisch ausgeschaut“, sagt die Wahl-Innsbruckerin.

Foto: ÖBSV

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