Vom Tabellenführer zum Mittelständler

Nach starkem Start verpasste der ESV Hatting/Pettnau – lachte zwei Wochen lang von der Tabellenspitze – nur ob eines schwachen Saisonfinish eine bessere Platzierung. So wie in der später annullierten Vorsaison beendeten die „Eisenbahner“ auch heuer die Hinrunde auf Rang fünf.

Der Torjäger: Er kam, sah und traf. Heimkehrer Martin Kleinhans ist mit sechs Treffern (alle 104 Minuten einer) nicht nur der viertbeste Torschütze der 2. Klasse West, sondern auch der teaminterne Top-Scorer. Auf den Plätzen folgen Dominik Hofer, Vitor Dos Santos, Matthias Piffer und Noah Scheiring mit je drei Toren.

Der „Bad Boy“: In der Vorsaison nur Vorletzter, langt es heuer in der Fairplay-Wertung zu Rang sechs. Kein einziger „Eisenbahner“ flog vorzeitig vom Platz. Am öftesten ließ Daniel Regenfelder Dampf ab. Fünf gelbe Karten sind Liga-Höchstwert. Auch Lucas Linter (4x Gelb) weiß hinzulangen.

Der höchste Sieg: Ein 6:0 gegen Pitztal 1b.

Die höchste Niederlage: Ein 0:3 bei Vils 1b. Die trefferreichste Begegnung war die 3:5-Heimpleite gegen Längenfeld 1b.

Die längste Erfolgsserie: Zum Saisonstart gelangen drei Siege am Stück. Von der 6. bis zur 10. Runde blieben Ladner & Co. fünf Spiele lang unbesiegt, holten neun Zähler.

Die längste Negativserie: Zweimal zwei Spiele in Folge sieglos. Das war es schon.

Führung verteidigt: Sechsmal das 1:0 erzielt, langte es immer zu Punkten (vier Siege, zwei Remis).

Rückstand aufgeholt: Dreimal in Rückstand geraten, gelang ein Sieg. Zweimal reichte es nicht zu Zählbarem.

Torsperre: In vier von zehn Partien blieb der ESV ohne Gegentor. Vorne stand zweimal die Null.

Halbzeitcheck:Würden nur die Ergebnisse der ersten Hälfte zählen, Hatting/Pettnau hätte um drei Zähler (21 statt 18) mehr am Konto. In Halbzeit zwei langte es nur zu 14 Punkten.

Wann fielen die Tore? Von den 25 Toren gelangen 13 in Halbzeit zwei. Sechs waren es in der Schlussviertelstunde, dagegen nur magere zwei zwischen der 16. und 30., sowie der 46. und 60. Minute. Ähnlich die Verteilung der Gegentore. Zehn von 15 vielen in Hälfte zwei. Die meisten (5) in der letzten Viertelstunde, die wenigsten (1) zwischen der 16. und 30., sowie der 46. und 60. Minute.

Die Sportszene-Note (3): Zwar mit einem Spiel in Verzug, scheint der Zug nach ganz oben – sieben Zähler Rückstand auf Leader Lechaschau – abgefahren. Auch deshalb, weil Kleinhans & Co. aus den letzten fünf Spielen lediglich sechs Zähler holten. Für einen Aufstiegsaspiranten eindeutig zu wenig.

Martin Kleinhans (links) setzt alle 104 Minuten zum Torjubel an. Foto: sportszene.tirol

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