Zirls „fliegende“ Torhüter

FC ZIRL – SC MÜNSTER 1:5 (1:2). Tore: Dubravac (12.); Kostenzer (22., 77.), B. Reiter (26.), Mai (48.), A. Reiter (87.). Rot: Kleissl (30 Torraub/Zirl). Unglaublich! Zum dritten Mal in Folge beendete Zirl ein Spiel nur zu zehnt. Zum dritten Mal in Folge erwischte es den Torhüter. Zum zweiten Mal Daniel Kleissl. Musste der 21-jährige gegen Ebbs nach einer Stunde vom Feld, dauerte seine Rückkehr gegen Münster nur 30 Minuten. „Ich weiß nicht, ob es das jemals schon gegeben hat. Wenn`s nicht so traurig wäre, wäre es fast zum Lachen“, war Trainer Wolfgang Kleissl nach dem neuerlichen Platzverweis konsterniert. „Wie schon die Wochen zuvor war eine Unachtsamkeit im Mittelfeld der Auslöser. Den Torhüter trifft in dieser Situation keine Schuld. Er muss da rausgehen.“

Trotz der numerischen Unterzahl war Zirl lange Zeit spielbestimmend. „Wir waren von Beginn an klar tonangebend. Selbst nach dem 1:3 waren wir die bessere Mannschaft. Und bei ein wenig Glück wäre auch der Ausgleich drinnen gewesen. Aber das passt halt zu unserer Situation. Wir nutzen unsere Chancen nicht und Münster schießt dreimal auf`s Tor und erzielt drei Treffer“, war Kleissl mit dem Einsatz und der Moral seiner Truppe zufrieden.

Anders fällt dagegen das Hinrunden-Resümee aus. „Der Herbst war mit allem drum und dran einfach nur beschissen. Man muss das so deutlich sagen. Im Endeffekt müssen wir froh sein, dass wir neun Punkte haben.“ Und allzu viel ändern wird sich dem Winter über wohl nicht. „Wir sind jetzt nicht in der besten Situation, neue Spieler zu holen.“ Die die da sind, sollen allen Gerüchten zum Trotz gehalten werden. „Die erste Reaktion der Spieler war so, dass wir zusammenbleiben. Genaueres werden die Gespräche in den nächsten Tagen und Wochen ergeben“, so Zirls Trainer.

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