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Viertelfinale erreicht

Nach einer souveränen Leistung stehen die Beachvolleyballer Martin Ermacora/Moritz Pristauz im Achtelfinale der Beachvolleyball EM in Moskau. Das ÖVV-Team schlug die Nummer neun des Turniers, die Belgier Koekelkoren/van Walle, klar und deutlich 2:0 ( 16,16 ). Die auf Nummer 23 gesetzten Österreicher zogen bei zwölf Grad und stürmischem Wind ein starkes Service/Blockspiel auf und waren in keiner Phase des Spiels ernsthaft gefährdet.

Nun warten am Centercourt um 15.45 Ortszeit (14.45 Uhr MEZ) die amtierenden Weltmeister und derzeitige Nummer zwei der Welt, die Lokalmatadore Krasilnikov/Stoyanovskiy.

Moritz Pristauz: „Das war heute eines unserer besten Spiele. Wir konnten den starken Wind gut für unsere Aufschläge nutzen. Nun gegen die Weltmeister müssen wir alles geben, wir werden auf volles Risiko gehen.“

WELTMEISTER GESCHLAGEN

Bei kaltem regnerischen Wetter am Centercourt gegen die Weltmeister aus Russland. Das müsste eigentlich eine klare Sache sein. Für die Russen, möge man meinen. War es aber nicht.

Die beiden ÖVV Spieler Martin Ermacora aus Natters/Tirol und Moritz Pristauz aus Graz zeigten, was in ihnen steckt. Mit einem souveränen 2:0 Erfolg ( 13, 19) über die amtierenden Weltmeister Vyacheslav Krasilnikov/Oleg Stoyanovsky ziehen die Österreicher ins Viertelfinale ein und feiern somit schon jetzt den größten Erfolg ihrer Karriere. Beeindruckend war vor allem die Art und Weise, wie die beiden die Favoriten vor deren Heimpublikum aus dem Luzhniki Stadion schossen. 8 Asse von Moritz Pristauz und ebensoviele Blocks von Martin Ermacora ließen den 207 großen Stoyanovski verzweifeln.

Kaum eigene Fehler und eine sensationelle Sideoutquote trugen zu diesem Erfolg bei. Lediglich im zweiten Satz wurde es noch einmal knapp. Nachdem M&M, wie sie in Österreich genannt werden, schon 15:10 und 18:13 führten, kamen die Russen, angepeitscht vom heimischen Publikum, noch einmal heran. Ein weiteres Ass von Moritz Pristauz und ein gelungener Angriff von Martin Ermacora brachten schließlich zwei Matchballe. Der zweite wurde verwertet, somit endete dieser Satz knapp 21:19.

Nun wartet morgen der Sieger aus der Partie Perusic/Schweiner aus Tschechien gegen Rossi/Carambula aus Italien.

Martin Ermacora und Moritz Pristauz-Telsnigg spielen bisher ein hervorragendes Turnier in Moskau.

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