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Überraschen können sich die Freunde kaum

Das Spitzenspiel der Regionalliga Tirol zwischen dem SC Imst und dem SC Schwaz am Samstag ab 16 Uhr steht unter besonderen Vorzeichen. Denn mit Bernhard Lampl bei der Heimmannschaft und Martin Hofbauer bei den Gästen stehen sich als Trainer zwei gute Freunde gegenüber. Zweiterer hat ersteren als Spieler noch selbst trainiert, Lampl später dann seinerseits einen Großteil der noch aktiven Schwazer Kicker. Überraschen werden sich die beiden Übungsleiter gegenseitig also wohl nicht können.

„Natürlich kenne ich Schwaz ausgezeichnet. Unterm Strich ist es ein Meisterschaftsspiel wie jedes anderes, aber für mich doch auch etwas Besonderes, weil ich über so viele Jahre in Schwaz als Spieler und Trainer aktiv war”, sagt Lampl. Der dementsprechend den kommenden Gegner bestens kennt: Eine spielerisch starke und gestandene Mannschaft, die davon lebt, dass sie als Team erstklassig funktioniert. Dazu kommt die Qualität der einzelnen Spieler. Gerade Patrick Knoflach hat derzeit einen gewaltigen Lauf.”

Aber: Im bisher ersten Saisonduell in Schwaz nahmen die Imster die drei Punkte mit, siegten in der Silberstadt Arena mit 2:0. Hofbauer ist überzeugt: „Wir haben die Partie damals verdient verloren – das werden die Imster noch im Kopf haben und versuchen, die damalige Leistung wieder abzurufen.”

„Natürlich wollen wir den Sieg”, sagt Lampl. Der personell nicht die einfachste Ausgangsposition hat. Neben den Langzeitverletzten kann Florian Jamnig die ganze Woche nicht trainieren, Fabian Ponholzer weilt bekanntermaßen während der Woche beruflich in Liechtenstein. Bernhard Mittermair ist nach seiner gelb-roten Karte im Derby gegen Telfs gesperrt. „Die Mannschaft stellt sich quasi von selbst auf”, sagte der Imst-Coach.

Hofi räumt ein: „Von der Tabellensituation her sind wir sicher leichter Favorit. Aber wir wissen um die Offensivstärke von Imst und das große Talent, das sich im gesamten Kader befindet. In Hochform können beide Teams den jeweiligen Gegner beherrschen. Es wird am Samstag viel von der Tagesform abhängen.”

Und nach der Partie? „Auf der Bank sind wir beide emotional. Aber nach Schlusspfiff werden sich der Hofi und ich problemlos die Hand geben können”, lacht Lampl.

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