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Lokalrivalen sondieren zum Thema Fusion

Der USV Oetz und der SK Sautens haben’s bereits getan! Folgen in Kürze auch die Gebietsligisten TS Stams und SK Rietz? Im Nachwuchsbereich arbeiten die beiden Vereine schon seit rund zehn Jahren äußerst erfolgreich zusammen. Zuletzt war immer öfters zu hören, dass die Kooperation auch auf Ebene der Kampfmannschaften intensiviert werden soll – mit dem Endziel einer Spielgemeinschaft!

„Ich will das nicht dementieren. Derzeit befinden sich die beiden Vereine gewissermaßen in einer Sondierungsphase. Da wie dort werden die Möglichkeiten ausgelotet, um eventuell künftig eine gemeinsame Kampfmannschaft zu stellen. Ehe es möglicherweise dazu kommt, müssen aber noch jede Menge Dinge geklärt werden – so etwa, wenn es um die jeweiligen Vereinsstatuten geht“, sagt der sportliche Leiter aus Rietz, Mario Haselwanter.

Stefan Einackerer, in Stams Obmann und Trainer in Personalunion, wiederum meint: „Konkrete Gespräche haben noch nicht stattgefunden. Fakt ist aber, dass wir Überlegungen anstellen, ob es nicht Sinn macht, künftig auch im Bereich der Kampfmannschaft zu kooperieren. Rietz und Stams sind zwei kleine Dörfer, die gesellschaftlichen Veränderungen, die es in der jüngsten Vergangenheit gegeben hat, sind nicht weg zu diskutieren. Noch dazu sind beide Vereine zwischen den großen Clubs Telfs und Silz/Mötz eingekesselt. Die Anforderungen sind einfach ganz andere geworden. Genau deshalb wollen wir vorbereitet sein und ein entsprechendes Papier in der Schublade haben, um gegebenenfalls eine Spielgemeinschaft zu realisieren.“

Zeitdruck, da sind sich Haselwanter und Einackerer einig, haben die beiden Clubs keinen. „Die Bestrebungen sind klar, aber es muss keine SPG um jeden Preis geben“, sagt der Rietzer. Und der Stams-Obmann ergänzt: „Die Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich hat gezeigt, dass es natürlich auch Konfliktpotenzial gibt. Im gemeinsamen Gespräch konnte aber immer alles ausgeräumt werden.“

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