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Gladiatoren in Favoritenrolle

Wer sich aktuell in der Tiroler Liga umhört, wird, wenn es um den Titelfavoriten Nummer eins geht, immer wieder einen Vereinsnamen zu hören bekommen – die SPG Silz/Mötz!

Klingt nach einer große Bürde, doch Neo-Trainer Helmut Kraft ist wie kaum ein anderer erfahren genug, um damit umzugehen. „Es wird natürlich auch meine Aufgabe sein, der Mannschaft den Druck etwas zu nehmen. Das ist nicht einfach, denn klar ist: Gerade gegen uns wird sich jeder Gegner besonders rein hängen und noch einmal ein paar Prozent an Einsatzwillen raus kitzeln. Wichtig ist, dass wir jede Partie voll konzentriert angehen und sich niemand im Team auf den anderen verlässt“, sagt der Coach.

Bei Neuzugängen wie etwa Clemens Walch, der von der WSG Tirol kam und nach einer Verletzung zuletzt ins Training eingestiegen ist, könnte diese Gefahr natürlich bestehen. In erster Linie geht’s Kraft aber in der Anfangsphase der Saison darum, dass ich die Mannschaft findet und an der Abstimmung zwischen Offensive und Defensive gearbeitet wird.

„Daran hat es zunächst gekrankt, aber mit Fortdauer der Vorbereitung wurde es immer besser, was man dann auch in den Testspielen gesehen hat. Wichtig wird sein, dass wir einen guten Saisonstart erwischen, denn dann entwickeln sich auch die nötigen Automatismen“, sagt Kraft.

Trainer Helmut Kraft hofft auf einen guten Saisonstart für die SPG Silz/Mötz.
Foto: sportszene.tirol/Leitner

Der sich froh darüber zeigt, dass der vielfach umworbene Luka Dzidziguri dann doch gehalten werden konnte: „Er ist nicht nur ein guter Fußballer, sondern auch für sden Mannschaftsgeist sehr wichtig. Luka ist ein positiver Charakter, und seine Stimme hat im Team Gewicht.“

Kraft selbst sieht die Gladiatoren nicht in der haushohen Favoritenrolle. Er hat auch Vereine wie Fügen, Kirchbichl und St. Johann auf der Rechnung. Und der erste Gegner am 8. August? Da ist ab 18 Uhr der SVI zu Gast in Mötz.

„Natürlich musste der SVI einen gewissen personellen Aderlass hinnehmen. Ist jetzt gewissermaßen eine unbekannte Größe. Ich sehe da aber nach wie vor jenes Team, das im vergangenen Herbst die Liga dominiert hat. Und Martin Hofbauer ist eine Trainer, der auch sehr gut weiß, was zu tun ist. Dementsprechend wäre es fatal, den SVI zu unterschätzen. Wir müssen alles abrufen.“

SPG Silz/Mötz, Zugänge: Florian Kupse (Innsbruck West), Sejdo Kolic (Telfs), Clemens Walch (WSG Tirol), Ertugrul Yildirim (Wacker Innsbruck), David Stoppacher (Wacker Innsbruck), Samuel Krismer (Zirl). Abgänge: Florian Praxmarer (Stams), René Schneebauer (Imst), Dominik Pandurevic (Union Innsbruck), Zoran Matic (Karriereende), Miroslav Rikanovic (Oberhofen), Matthias Krabacher (Karriereende), Daniel Fischnaller (Schönwies/Mils), Daniel Hummer (Zirl), David Kozomanovic (SVI), David Bosnjak (Union Innsbruck).

Nebst Spielstärke setzen die Gladiatoren auch auf Kampfkraft wie in dieser Szene vom Testspiel gegen den SV Telfs durch Mehmet Durmus.
Foto: sportszene.tirol/Leitner

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