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Goalie Simon hielt den Sieg fest

Trainer Herbert Ramsbacher hatte gewarnt: „Nach so einer langen Pause gibt es keinen Favoriten, ganz egal, wie die Mannschaften im Herbst abgeschnitten haben.” Und er sollte mit seiner Prognose recht behalten. Denn das TFV-Cup-Achtelfinale gegen Ligakonkurrent Hall entwickelte sich am Dienstagabend zu einem Nervenkrimi.

Die Imster mussten insgesamt elf angeschlagene Spieler vorgeben, übernahmen aber trotzdem sofort das Kommando und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. „Wir wollten die Partie in der ersten Halbzeit entscheiden, müssen da eigentlich 3:0 führen”, sagte „Ramsi”. Doch den Führungstreffer durch den jungen Kevin Tilg (17.) glich für die Haller Mathias Gstrein per Elfmeter nur vier Minuten später aus. Und schließlich gingen die Unterländer durch Dalibor Radonjic sogar in Führung (33.). Gut für Imst, dass Kapitän René Prantl in der 38. Minute noch vor Seitenwechsel zum Ausgleich traf.

„In der zweiten Halbzeit gab es da wie dort kaum noch Chancen. Ich war aber mit den jungen Spielern sehr zufrieden. Wir dürfen nicht vergessen, dass sie normalerweise Bezirksliga spielen und sich gegen Regionalligaspieler beweisen mussten. Sie haben super dagegen gehalten”, sagte Ramsbacher.

Die Entscheidung musste somit im Elfmeterschießen fallen. Und da zeigte sich, dass die Imster Simon Stigger neben Emanuel Ponholzer einen weiteren starken Goalie in ihren Reihen haben. Er parierte die Schüsse von Mathias Gstrein und Alexander Atzl, einmal trafen die Haller die Latte.

Schmerzhaft: Fabian Ponholzer erlitt bei einem harten Foul einen Außenbandriss im Knöchel, wird vier bis sechs Wochen ausfallen.

Im Viertelfinale treffen die Imster nun am Samstag ab 18.30 Uhr  in der Velly Arena auf Ligakonkurrent Kufstein. Auch die Festungsstädter hatten gestern hart zu kämpfen. Setzten sich bei den von Michael Streiter betreuten Volderern 3:4 im Elfmeterschießen durch.

Die Segel streichen mussten im Achtelfinale der SV Umhausen, der die Niederlage gegen hochfavorisierte Wörgler mit 0:2 aber in Grenzen hielt. Überraschend kam das Aus für den SV Telfs. Die Niederlage fiel mit 4:6 in Fügen zudem recht empfindlich aus.

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